Ein spannender Wirtschaftskrimi über den Krieg ums Trinkwasser, mit portugiesischem Flair.
Gil Ribeiro
Lost in Fuseta
Ein Portugal-Krimi
Kiepenheur&Witsch 2017
Für alle Fans von Jean-Luc Bannalec gibt es nun einen neuen Autoren zu entdecken:
Im Rahmen eines Austauschprojektes von Europol, bei dem die jeweils besten Ermittler zweier Länder die Arbeitsplätze für ein Jahr tauschen, ist der Hamburger Leander Lost in Fuseta gelandet. Fuseta ist eine kleine Ortschaft an der Algarveküste in Südportugal.
Man kann sich ja vorstellen, dass mit der Deutschen Gradlinigkeit und der Portugiesischen Gelassenheit zwei Welten aufeinanderprallen. Doch wenn der gradlinige Deutsche dann auch noch ein Asperger ist, der nicht lügen kann, dem es unmöglich ist Gefühlsregungen in Gesichtern abzulesen und dem das Wort «Ironie» mehr als nur unverständlich ist, dann ist der Kulturschock perfekt.
Das Team um Graciana Rosado merkt schnell, dass die üblichen Tricksereien der Policia Judiciaria am besten hinter dem Rücken des neuen Kollegen aus Norddeutschland stattfinden müssen, wenn sie nicht auffliegen sollen. Und doch sind diese Tricksereien absolut notwendig, um den Fall um den ermordeten Privatdetektiven O Olho zu lösen, bei dessen Ermittlungen die Kommissare immer tiefer in die Machenschaften des Schweizer Konzerns Eltsen hineinsehen.
Ein spannender Wirtschaftskrimi über den Krieg ums Trinkwasser, mit portugiesischem Flair.